Ortsverzeichnis
Für 10.476 deutsche Gemeinden steht hier eine eigene Seite: welche der drei Leitungen dort ankommt, wer darüber schaltet und was sich zu welchem Preis bestellen lässt.
Zwei Zahlen, die auseinanderlaufen
In 1.840 Gemeinden liegen alle drei Wege nebeneinander. Das sind 17,6 % der Gemeinden dieses Verzeichnisses — und 54,4 % der Menschen, die darin wohnen. Umgekehrt hat 27,3 % der Gemeinden nichts als die Telefonleitung, aber dort lebt nur 6,4 % der Bevölkerung.
Beide Sätze stimmen, und beide allein führen in die Irre. Wer nach Orten zählt, sieht ein Land, in dem der Ausbau kaum angekommen ist; wer nach Einwohnern zählt, eines, in dem er weitgehend fertig ist. Deshalb steht unten an jeder Klasse beides untereinander.
Nur die Telefonleitung
2.862 GemeindenHier liegt allein die Kupferleitung der Telekom. Was sie hergibt, hängt an der Entfernung zum Verteiler — und mehr als sie wird es erst, wenn jemand baut. Die größte Klasse dieses Verzeichnisses, und die mit den wenigsten Einwohnern.
- Anteil an den Gemeinden
- 27,3 %
- Anteil an den Einwohnern
- 6,4 %
Im Schnitt haben hier 5,4 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Brandenburg an der Havel
- Zerbst/Anhalt
- Windeck
- Burscheid
- Swisttal
- Großenhain
- Stockach
- Freudenberg
- Landsberg
- Leuna
- Frankenberg/Sa.
- Linnich
- Kirchheim bei München
- Hüllhorst
- Südliches Anhalt
- Kaufungen
- Wächtersbach
- Möckern
- Oberkrämer
- Burladingen
- Wolgast
- Maxhütte-Haidhof
- Welver
- Bopfingen
- Muldestausee (Gemeinde)
- Kirchhundem
- Kloster Lehnin
- Coswig (Anhalt)
- Bad Belzig
- Osterwieck
- Braunfels
- Ebersbach-Neugersdorf
- Haigerloch
- Grafschaft
- Schwielowsee
- Meßstetten
Die übrigen 2.826 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Nur Glasfaser
759 GemeindenDer überraschendste Fall: Glasfaser ist da, die Telefonleitung erreicht nicht einmal jeden vierten Haushalt. Es sind fast durchweg kleine Gemeinden, die vom DSL-Ausbau nie richtig erfasst wurden und deshalb ganz oben auf der Liste standen, als das Fördergeld für Glasfaser kam. Wer hier wohnt, hat die beste Leitung des Landes und keine zweite daneben.
- Anteil an den Gemeinden
- 7,2 %
- Anteil an den Einwohnern
- 0,9 %
Im Schnitt haben hier 4,8 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Meinerzhagen
- Kierspe
- Oschatz
- Rosendahl
- Selfkant
- Schalksmühle
- Markt Indersdorf
- Blumberg
- Niddatal
- Heek
- Efringen-Kirchen
- Pulsnitz
- Wagenfeld
- Heringen (Werra)
- Wittenburg
- Tiefenbronn
- Bennewitz
- Bad Bellingen
- Sundhagen
- Lichtenau
- Mockrehna
- Tespe
- Königsbrück
- Marlow
- Schönberg
- Graal-Müritz
- Kritzmow
- Risum-Lindholm
- Süderholz
- Schonach im Schwarzwald
- Sternberg
- Amelinghausen
- Türkenfeld
- Heiligenstadt in Oberfranken
- Bentwisch bei Rostock
- Parthenstein
Die übrigen 723 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Telefonleitung und Fernsehkabel
1.705 GemeindenZwei Wege, beide aus Kupfer. Das Fernsehkabel bringt die höheren Zahlen, teilt sich die Leitung aber mit der Nachbarschaft: abends ist davon etwas zu merken. Typisch für die gewachsenen Wohngebiete der Sechziger bis Achtziger.
- Anteil an den Gemeinden
- 16,3 %
- Anteil an den Einwohnern
- 27,5 %
Im Schnitt haben hier 7,9 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Köln
- Duisburg
- Bielefeld
- Bonn
- Wiesbaden
- Gelsenkirchen
- Aachen
- Mainz
- Erfurt
- Rostock
- Saarbrücken
- Hamm
- Mülheim an der Ruhr
- Leverkusen
- Solingen
- Herne
- Pforzheim
- Ulm
- Göttingen
- Reutlingen
- Bottrop
- Erlangen
- Recklinghausen
- Remscheid
- Bergisch Gladbach
- Siegen
- Gütersloh
- Hildesheim
- Esslingen am Neckar
- Hanau
- Gera
- Düren
- Witten
- Villingen-Schwenningen
- Gießen
- Zwickau
Die übrigen 1.669 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Telefonleitung und Glasfaser
2.770 GemeindenKein Kabelnetz, dafür Glasfaser. Meist steht dahinter ein Ausbauprogramm der letzten Jahre, oft von einem regionalen Netzbetreiber und nicht von der Telekom — weshalb hier gelegentlich Anbieter auftauchen, die es zwanzig Kilometer weiter nicht gibt.
- Anteil an den Gemeinden
- 26,4 %
- Anteil an den Einwohnern
- 9,7 %
Im Schnitt haben hier 5,7 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Frechen
- Bornheim
- Melle
- Hückelhoven
- Ilmenau
- Delbrück
- Rietberg
- Wedemark
- Wegberg
- Strausberg
- Schloß Holte-Stukenbrock
- Petershagen
- Wiehl
- Vaterstetten
- Wandlitz
- Haren (Ems)
- Riedstadt
- Bad Salzungen
- Lindlar
- Groß-Umstadt
- Wachtberg
- Neunkirchen-Seelscheid
- Borna
- Kürten
- Waldbröl
- Wassenberg
- Lebach
- Neuenhagen bei Berlin
- Eitorf
- Haldensleben
- Hohe Börde
- Reichshof
- Hessisch Oldendorf
- Heusweiler
- Wadgassen
- Nümbrecht
Die übrigen 2.734 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Alle drei Wege
1.840 GemeindenTelefonleitung, Fernsehkabel und Glasfaser nebeneinander. Das ist die Lage in den Städten und in dem, was sich um sie herum angesiedelt hat — hier entscheidet nicht die Verfügbarkeit, sondern der Preis. Nach Gemeinden gezählt die zweitkleinste Klasse, nach Einwohnern die mit Abstand größte.
- Anteil an den Gemeinden
- 17,6 %
- Anteil an den Einwohnern
- 54,4 %
Im Schnitt haben hier 8,2 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Berlin
- Hamburg
- München
- Frankfurt am Main
- Düsseldorf
- Stuttgart
- Leipzig
- Dortmund
- Bremen
- Essen
- Dresden
- Nürnberg
- Hannover
- Bochum
- Wuppertal
- Mannheim
- Karlsruhe
- Münster
- Augsburg
- Mönchengladbach
- Braunschweig
- Kiel
- Chemnitz
- Magdeburg
- Freiburg im Breisgau
- Krefeld
- Halle (Saale)
- Lübeck
- Oberhausen
- Kassel
- Hagen
- Potsdam
- Ludwigshafen am Rhein
- Oldenburg
- Darmstadt
- Osnabrück
Die übrigen 1.804 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Ohne Telefonleitung
540 GemeindenWas sonst noch vorkommt, wenn DSL nicht einmal jeden vierten Haushalt erreicht: Gemeinden mit Kabel allein, Gemeinden mit Kabel und Glasfaser, und solche, für die der Atlas gar keinen Weg über einem Viertel meldet. Die letzte Gruppe ist die kleinste und die unangenehmste — dort bleibt oft nur Mobilfunk.
- Anteil an den Gemeinden
- 5,2 %
- Anteil an den Einwohnern
- 1,0 %
Im Schnitt haben hier 5,7 Anbieter einen bestellbaren Tarif im Angebot.
Die größten Gemeinden dieser Klasse
- Norderstedt
- Kornwestheim
- Gaggenau
- Plettenberg
- Schkeuditz
- Bergen auf Rügen
- Bad Doberan
- Grevesmühlen
- Oberhausen-Rheinhausen
- Mainhausen
- Laufenburg
- Mendig
- Lenningen
- Bützow
- Ramstein-Miesenbach
- Münnerstadt
- Enkenbach-Alsenborn
- Murg
- Sanitz
- Nienhagen
- Dußlingen
- Kirchheim am Neckar
- Malchow
- Neugersdorf
- Küssaberg
- Ertingen
- Kusel
- Calberlah
- Lenzkirch
- Burg Stargard
- Achstetten
- Ostseebad Binz
- Stavenhagen
- Ebersbach
- Emmerting
- Langerringen
Die übrigen 504 Gemeinden dieser Klasse stehen in den Listen der Bundesländer weiter unten — oder schneller über das Suchfeld oben.
Nach Bundesland blättern
Jedes Land führt die vollständige Liste seiner Gemeinden, nach Größe geordnet.
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Wonach hier sortiert wird — und was die Zahlen nicht sagen
Nach dem, was an Leitung ankommt, und nicht nach der Verwaltungsgrenze. Bundesland und Landkreis sagen über einen Anschluss nichts; sie sind nur die Ordnung, die immer möglich ist. Die Frage, mit der jemand hierher kommt, lautet nicht „in welchem Land liege ich“, sondern „was kann ich hier überhaupt bestellen“ — und die erste Antwort darauf ist der Weg, der ins Haus führt.
Ein Weg zählt ab 25 % der Haushalte einer Gemeinde. Diese Grenze ist gesetzt und nicht gemessen. Sie ist so gewählt, dass ein einzelnes Neubaugebiet mit Glasfaser eine Gemeinde noch nicht zur Glasfasergemeinde macht — was es der Sache nach auch nicht tut, wenn drei Straßen weiter nichts davon liegt.
Was hier fehlt, ist Absicht: eine Rangfolge. Es steht nirgends, welche Klasse die bessere ist. Vier Anbieter über Glasfaser können teurer sein als zwei über Kabel, und die höchste ausgebaute Bandbreite nützt nichts, wenn sie an der eigenen Straße endet. Was sich vergleichen lässt, steht auf den Ortsseiten selbst — mit Preis, Laufzeit und Anschlusskosten.
Nicht enthalten sind Mobilfunk und Satellit. Beide sind überall zu haben, und genau deshalb ordnen sie nichts: eine Gemeinde von der anderen unterscheiden können sie nicht.